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Stressfaktoren in der WGKK Featured

Arbeitsbedingungen in der öffentlichen Verwaltung unterscheiden sich in vielen Bereichen nicht von der Privatwirtschaft. Aber dennoch gibt es auch spezielle Rahmenbedingungen.

Die Wiener Gebietskrankenkasse ist Arbeitgeberin für rund 3.000 MitarbeiterInnen, verteilt auf viele Standorte: Zentrale am Wienerberg, Bezirksstellen, Gesundheitszentren und das Hanusch-Krankenhaus. Dementsprechend gibt es hier sehr unterschiedliche Tätigkeitsgruppen wie ÄrztInnen, KundenbetreuerInnen, Schalter-MitarbeiterInnen, Verwaltungsführungskräfte, PersonalistInnen, Verwaltungs-Lehrlinge und viele mehr.

Die WGKK hat sich dafür entschieden, die Evaluierung psychischer Belastungen mithilfe von strukturierten Gruppendiskussionen (ABS-Gruppen) aufzuarbeiten und die MitarbeiterInnen so eng in die Lösungsfindung einzubinden.

Nach jedem 4-stündigen Gruppen-Workshop gibt es eine Nachbesprechung mit den zuständigen Führungskräften mit schriftlicher Dokumentation. Zusätzlich werden Stabsstellen wie die Arbeitsmedizin und der Betriebsrat wie auch die Direktionsebene informiert.

Wie bei jedem Dienstleistungsunternehmen spielt das Verhältnis zu den KundInnen eine große Rolle in der Gestaltung der Arbeitsbedingungen. Auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen schaffen hier manchmal grundlegende Verhältnisse, in welchem man sich bewegen muss. Aber wie in allen großen Organisationen kommt den direkten Führungskräften eine große Pufferfunktion zu, da sie häufig über die flexible Anwendung von Gleitzeitregelungen, das Weitergeben von Gestaltungsspielräumen an die MitarbeiterInnen und die Offenheit gegenüber Fortbildungen entscheiden können. Damit wird das Sozialklima in den Abteilungen stark beeinflusst.

Veronika Jakl

Meine Ausbildungen:

  • * Zertifizierte Arbeits- und Organisationspsychologin
  • * Personalpsychologin
  • * Trainerin in der Erwachsenenbildung
  • * Zertifiziert als LEGO(R) SERIOUS PLAY(R) Facilitator

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