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Christiane Heider

Christiane Heider

Meine Ausbildungen:

  • * Zertifizierte Arbeits- und Organisationspsychologin
  • * Zertifizierte Klinische und Gesundheitspsychologin
  • * Zertifizierte Notfallpsychologin
  • * Systemischer Coach
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Psychische Belastungen eines Wahlbeisitzers.

Das ist Franz. Franz ist Wahlbeisitzer. Dieses Jahr bereits zum 3ten Mal. In Wahrheit will Franz nicht mehr. Es ist stickig in den Klassenzimmern. Die WählerInnen, die vorbeikommen, sind größtenteils schlecht gelaunt und riechen auch mal streng. Oder deren Hunde, die sie in die Wahlkabine mitnehmen trotz Aufforderung, diese draußen zu lassen. Aber was soll man machen? Deswegen einen Streit beginnen?

Was wir psychologisch von Skifahrern lernen können

Auf den ersten Blick scheint arbeitsbedingter Stress nicht wirklich etwas mit Skifahren zu tun zu haben. Im Gegenteil: Die meisten nützen die schneebedeckten Pisten eher zum Entspannen. Entweder fährt man selbst aktiv oder man sieht, wie aktuell, den Profis bei der Ski-WM im Fernsehen zu.

Und diese Profis sind es auch, die uns einiges über die unterschiedlichen Auswirkungen von Stress verdeutlichen können. Alles was wir dafür benötigen, ist die Stresskurve nach Dodson & Yerkes und einen Profi-Rennläufer.

Motivation. Zusammenhalt. Problemlösung. Was Teamtrainings können und was nicht.

Teamtrainings bzw. Teamentwicklungsseminare gehören mittlerweile zum Standard-Repertoire von Personalabteilungen. Sie werden in Kleinunternehmen genauso angewendet wie in Großkonzernen, in allen Hierarchieebenen und sämtlichen Branchen. Hat man einer Abteilung schon längere Zeit keinerlei „Maßnahme“ zukommen lassen, schickt man sie einfach geschlossen für 1-2 Tage in ein Seminarhotel, engagiert eine/n externe/n TrainerIn und alles ist gut.

Aber ist es tatsächlich so einfach?

Die Führungskraft als Stressfaktor. Was kann man tun? Eine Erfolgsgeschichte.

Die Evaluierung psychischer Belastungen, mittlerweile nicht nur für die Privatwirtschaft sondern auch für Ämter und Ministerien verpflichtend, führte uns vor kurzem in eine Organisation mit etwa 120 MitarbeiterInnen. Nach der schriftlichen Befragung erfolgte die Konkretisierung der Belastungen in gezielten Maßnahmenworkshops. In einem Maßnahmenworkshop offenbarten die MitarbeiterInnen einer Abteilung, dass sie seit Jahrzehnten einen Chef hätten, der negative Stimmung verbreitet. 

Fehler zugeben als Führungskraft - niemals!

Als Führungskraft muss man immer und zu jedem Zeitpunkt der sichere Fels in der Brandung sein. Zumindest für seine MitarbeiterInnen. Dazu gehört es, keinerlei Emotionen zu zeigen, egal wie es in einem tatsächlich aussieht. Immer als strahlendes Beispiel voranzugehen und als solches ohne Fehl und Tadel zu sein. Sollte doch einmal ein Fehler passieren, ist der Schuldige sicher unter den MitarbeiterInnen auszumachen. Oder er wird unter den Tisch gekehrt. Denn als Führungskraft darf man sich unter keinen Umständen eine Blöße vor den MitarbeiterInnen geben. Würde man doch mal einen Fehler zu geben, nehmen einen die eigenen MitarbeiterInnen doch niemals mehr ernst!

Diesen Vorurteilen unterliegen immer noch sehr viele Führungskräfte. Dabei gilt genau das Gegenteil!

Zu alt für gesunde Arbeitsplätze?

Was wurde nicht schon alles spekuliert über Generationenkonflikte am Arbeitsplatz? Über die unterschiedlichen Ansprüche von Millenials versus beispielsweise den Babyboomern? Ticken die Generationen wirklich so verschieden, wenn es um die Arbeit geht? Und worauf muss man bei der Gestaltung alter(n)sgerechter Arbeitsplätze achten? 

Führen ohne Macht

Sie haben ein Team, das an sich gut funktioniert. Die MitarbeiterInnen bringen ihre Leistung – manche von ihnen vielleicht sogar mehr als gefordert – und beim jährlichen MitarbeiterInnen-Gespräch erhoffen sich die Leute eine Belohnung für ihre Anstrengungen. Es stehen Ihnen aber keine zur Verfügung.

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